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Chlordioxid – ein Supermolekül im Dienst der Gesundheit

Chlordioxid ist ein gasförmiges Molekül, das aus einem Chloratom und zwei Sauerstoffatomen besteht. Die Summenformel für Chlordioxid lautet ClO2.

Chlordioxid ist ein gelb-rötliches Gas, welches sehr flüchtig ist und darum eine geringe Lagerfähigkeit aufweist. Da dieses Gas, in Reinform oder bei höherer Konzentration in der Luft (mit Luft gemischt mehr als 10 % ClO2), explodieren kann, wird es meistens als wässrige Lösung angeboten, z.B. als 0,3 %-es CDL/CDS. Das Gas Chlordioxid bleibt im Wasser bestehen, aber die Lösung ist nicht explosiv.

Chlordioxid ist ein starkes Oxidationsmittel und hat eine starke antimikrobielle Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Es wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, unter anderem zur Wasseraufbereitung, zur Lebensmittelbehandlung, zur Desinfektion von medizinischen Geräten und zur Reinigung von Räumen und Oberflächen. Mehr darüber bei CDL CDS Chlordioxidlösung.

Chlordioxid in Wasser gelöst

Inhaltsverzeichnis Chlordioxid

Wie wird Chlordioxid hergestellt?

Für die Herstellung von Chlordioxid wird in der Regel Natriumchlorit mit einer Säure chemisch reagiert. Die genaue Methode hängt vom jeweiligen Chlordioxidprodukt ab.

Eine alternative Methode besteht darin, Chlordioxid direkt durch die Reaktion von Natriumchlorit mit Chlor oder Chlorwasserstoff herzustellen. Dabei entsteht reines Chlordioxidgas, das anschließend aufbereitet und gelagert wird. Diese Methode findet vor allem in der Industrie Anwendung und erfordert spezielle Sicherheitsvorkehrungen für den Prozess und das Personal. Das hergestellte Chlordioxidgas wird normalerweise in speziellen Dosieranlagen verwendet, um beispielsweise Wasser oder andere Flüssigkeiten zu desinfizieren oder zu oxidieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Herstellung von Chlordioxidprodukten Risiken birgt und spezielle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit des Produkts und des Herstellungsprozesses zu gewährleisten. Daher sollte die Herstellung von Chlordioxidprodukten nur von erfahrenen Personen unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.

Warum ist Chlordioxid nicht patentierbar?

Chlordioxid ist keine Erfindung, sondern eine bloße Entdeckung. Nur Erfindungen können durch Patente geschützt werden. Das mag der Grund dafür sein, dass Chlordioxid von der Pharmakologie regelrecht verteufelt wird. Man kann damit nicht viel Geld verdienen.

Eine künstliche Intelligenz fasst das so zusammen:

Chlordioxid kann nicht patentiert werden, da es bereits bekannt und öffentlich zugänglich ist. Patente gelten in der Regel für neue Erfindungen oder Entdeckungen, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen.

Chlordioxid wurde bereits in den 1940er Jahren entdeckt und ist seit langem bekannt. Es besteht aus einem Chloratom und zwei Sauerstoffatomen. Da es bereits vor der Patentierung bekannt war, kann Chlordioxid nicht als neu oder erfinderisch betrachtet werden.

Es gibt auch rechtliche und ethische Aspekte zu berücksichtigen. Die Verwendung von Chlordioxid als medizinisches oder gesundheitliches Produkt ist umstritten und wird von den zuständigen Behörden nicht anerkannt. Aufgrund der Sicherheitsbedenken und der begrenzten wissenschaftlichen Datenlage wäre es problematisch, ein Patent für die Verwendung von Chlordioxid als medizinisches Heilmittel zu erhalten.

 

Ist Chlordioxid eine mögliche Medizin der Zukunft?

Könnte Chlordioxid eine zukünftige Medizin sein? In Deutschland wird es zu Unrecht übersehen! Neue Forschungen deuten darauf hin, dass Chlordioxid im Kampf gegen COVID-19 wirksam sein kann. Brigitte Hamann zeigt in ihrem Praxisbuch “CDL”, dass Chlordioxid jedoch auch jenseits von Corona äußerst vorteilhaft für die Gesundheit sein kann.

In diesem Video von Andreas Kalcker geht es um die Heilung von Covid mit Hilfe von Chlordioxid. Wobei aus unserer Sicht der Körper mit Hilfe von Chlordioxid unterstützt wird und mit der eingesparten Lebensenergie die Selbstheilung ermöglicht wird.

Ist Chlordioxid giftig?

Allen Erklärungen voran: Die Dosis macht das Gift!
Jeder sollte wissen, dass die Dosierung beim Bleichen fast 60.000mal konzentrierter ist als beim Abtöten von Keimen. Allein schon aus diesem Grund sind beide Verfahren nicht miteinander vergleichbar.

Chlordioxid ist seit über 200 Jahren bekannt und gut erforscht. Die positiven oder gewollten Wirkungen können und sollten genutzt werden. Da eventuelle Gefahren bekannt sind, können sie auch bewusst vermieden werden. Es kommt also auf den sachgemäßen Umgang mit Chlordioxid an.

Dank der guten Verträglichkeit darf Chlordioxid, sogar bis zu maximal 0,2 mg/l im Trinkwasser zur Wasserdesinfektion/Trinkwasserdesinfektion vorhanden sein.  Hier finden Sie die Trinkwasserverordnung

Wäre Chlordioxid prinzipiell giftig, dürfte es nicht zur Trinkwasseraufbereitung genutzt werden.

Allerdings sollte Luft, die große Mengen Chlordioxid enthält, nicht eingeatmet werden. Hier können Reizungen der Atemwege auftreten. Ist Chlordioxid in Wasser gelöst, kann ein solches Problem nicht entstehen.

Chlordioxid ist in höheren Konzentrationen potenziell toxisch und kann gesundheitsschädlich sein. Es ist daher wichtig, Chlordioxid sicher zu handhaben und nur in der empfohlenen Konzentration zu verwenden.

In niedrigen Konzentrationen wird Chlordioxid jedoch oft als Desinfektionsmittel verwendet

und gilt als relativ sicher und wirksam. Es hat eine geringere Toxizität als viele andere Desinfektionsmittel, wie beispielsweise Chlor, und zersetzt sich in der Regel schnell in harmlose Bestandteile.

Es ist jedoch zu beachten, dass die sichere Anwendung von Chlordioxid von einer korrekten Handhabung und Dosierung abhängt. Bei unsachgemäßer Verwendung kann Chlordioxid gesundheitsschädlich sein und beispielsweise Haut- oder Augenreizungen verursachen. Es ist daher wichtig, alle Sicherheitsvorkehrungen und Anwendungsempfehlungen zu beachten, wenn man mit Chlordioxid arbeitet.

Gibt es einen LD50 Wert für Menschen oder andere Lebewesen?

Es gibt einen bekannten LD50-Wert für Chlordioxid bei verschiedenen Tierarten, aber es gibt keine offizielle LD50-Schätzung für den Menschen. Der LD50-Wert beschreibt die Dosis eines Stoffes, die erforderlich ist, um 50% der getesteten Tiere innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu töten.

Bei Ratten und Mäusen liegt der LD50-Wert für Chlordioxid oral bei etwa 300 mg/kg Körpergewicht. Der LD50-Wert für Inhalation von Chlordioxid bei Ratten und Mäusen liegt bei etwa 19 ppm (parts per million) bei einer Expositionsdauer von 4 Stunden.

Es ist jedoch zu beachten, dass diese Werte nur als Anhaltspunkt dienen und je nach Spezies, Alter, Gewicht und Gesundheitszustand variieren können. Bei Menschen ist es aus ethischen Gründen nicht möglich, die LD50-Werte zu bestimmen, und daher beruhen alle Informationen zu den Auswirkungen von Chlordioxid auf den Menschen auf klinischen Studien, Fallberichten und Erfahrungen.

Wieviel Gramm Chlordioxid sind bei 19ppm in einem Kubikmeter Luft?

Um zu berechnen, wie viele Gramm Chlordioxid bei 19 ppm in einem Kubikmeter Luft enthalten sind, benötigen wir weitere Informationen wie z.B. die Molekülmasse von Chlordioxid, den Druck und die Temperatur.

Bei Standardbedingungen (Temperatur: 0°C, Druck: 1 atm) beträgt die Dichte von Chlordioxid etwa 2,3 g/L.

Ein Kubikmeter Luft entspricht 1000 Liter Luft.

Bei einer Konzentration von 19 ppm Chlordioxid in Luft wären demnach etwa 0,0437 Gramm (oder 43,7 Milligramm) Chlordioxid in einem Kubikmeter Luft enthalten.

Das ist umgerechnet etwa die Menge Chlordioxid, die in 14 ml CDL 0,3% enthalten ist. Für einen Raum mit den Maßen 4 x 6 x 2,7 Metern bräuchte man etwa das Chlordioxid aus 900 ml CDL um die Konzentration in der Luft auf 19ppm zu bringen.

Wieviel ml CDL müsste ein Mensch zu sich nehmen um auf 300 mg Chlordioxid/Kg Körpergewicht zu kommen, wenn er 60 Kg wiegt?

18000 mg oder 18 Gramm Chlordioxid. In einem Liter CDL 0,3% sind 3 Gramm oder 3000 mg Chlordioxid. Der Mensch müsste also 6 Liter CDL trinken um auf diese Konzentration zu kommen. Das heißt nicht dass ein Mensch diese Dosis überleben würde. Diese Dosis ist auf der Grundlage von Ratten und Mäusen ermittelt. In der Praxis wird mit einem Sicherheitsfaktor gearbeitet um von Ratten/Mäusen auf Menschen zu schließen.

Wie groß ist der Sicherheitsfaktor wenn man von der LD50 von Ratten und Mäusen auf den LD50 für Menschen schließt?

Es gibt signifikante Unterschiede in der Physiologie und dem Stoffwechsel zwischen verschiedenen Arten, einschließlich der Verstoffwechselung und Ausscheidung von Chlordioxid.

Es ist schwierig, einen genauen Sicherheitsfaktor festzulegen, da es keine direkte Korrelation zwischen den LD50-Werten verschiedener Arten gibt. Ein konservativer Sicherheitsfaktor von etwa 10 oder höher wird jedoch üblicherweise verwendet, um die LD50-Werte von Tieren auf den Menschen zu übertragen.

Die Übertragung von Tierdaten auf den Menschen ist mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Weitere klinische Studien sind erforderlich, um die toxische Wirkung von Chlordioxid beim Menschen genau zu bestimmen.

Die Wirkungsweise von Chlordioxid

Chlordioxid wirkt oxidativ, auf Grund des Sauerstoffes in der chemischen Verbindung.

Durch den Oxidationsvorgang werden pathogenen Keimen aus der Zellmembran Elektronen entzogen. Chlordioxid ist gewissermaßen ein Elektronenräuber. Dadurch werden die molekularen Bindungen der Keime, deren Zusammenhalt normalerweise durch die Elektronen gewährleistet ist, zerstört. Dies führt zu einem schnellen Absterben der Keime. Gerade bei der Wasserdesinfektion/Trinkwasserdesinfektion wird dieser Effekt im großen Umfang genutzt.

Die Zerstörung von Viren beruht auf dem Prinzip, dass durch Chlordioxid die Mechanismen zum Andocken eines Virus an eine andere Zelle blockiert werden. Sie sterben ab, da Viren keinen eigenen Stoffwechsel besitzen und sie sich dadurch nicht mehr der Energie fremder Zellen bedienen können.

Chlordioxid eliminiert nicht nur pathogene Keime. Der Vorgang bewirkt auch, dass dem Organismus mehr Sauerstoff zur Verfügung gestellt wird.

Kann Chlordioxid zwischen Keimen differenzieren?

Chlordioxid ist ein selektives Oxidationsmittel.

Ob ein Stoff A eine Oxidation bei einem Stoff B auslösen kann, ist davon abhängig, ob der Stoff A dem Stoff B Elektronen entziehen kann. Er kann es, wenn das sogenannte Standardpotential E0 des Stoffes A höher liegt als das des Stoffes B.

Konkret heißt das:

Chlordioxid (Stoff A) hat ein Standardpotential E0 von 0,95 V. Da die meisten pathogenen Keime (Stoff B) ein geringeres Standardpotential (unterhalb von 0,95 V) besitzen, kann Chlordioxid diesen Keimen Elektronen entziehen. Körperzellen und „gute“ Mikroorganismen haben Standardpotentiale von 1,45 V und darüber. Deshalb kann Chlordioxid diesen Stoffen keine Elektronen entziehen, denn es ist zu schwach dafür.

Information am Rande:

Ozon dagegen ist ein starkes Oxidationsmittel. Das Standardpotential E0 von Ozon beträgt 2,07 V. Deshalb kann Ozon auch bei wesentlich mehr Stoffen eine Oxidation auslösen, was problematisch sein kann.

Was versteht man unter pathogenen Keimen?

Pathogene Keime sind potenziell krankmachende Mikroorganismen wie Bakterien, Protozoen, Parasiten und Viren.

Sie können beim Wirt, sei es Mensch, Tier oder Pflanze, Krankheiten verursachen.

Die Pathogenität bezieht sich auf die Fähigkeit eines infektiösen Organismus, den Wirt krank zu machen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jede Infektion automatisch zu einer Krankheit führt.

Je nach Wirtstyp werden pathogene Keime als humanpathogen (beim Menschen), zoopathogen (bei Tieren) oder phytopathogen (bei Pflanzen) bezeichnet.

Ob ein infizierter Organismus erkrankt oder nicht, hängt von verschiedenen Mechanismen ab. Zum Beispiel kann der Wirt bereits eine Anpassung an den pathogenen Keim entwickelt haben oder das Immunsystem kann den Eindringling erfolgreich bekämpfen. Eine intakte Immunabwehr ist dabei entscheidend. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken und den Abwehrmechanismus zu unterstützen.

Worin besteht der Unterschied von Chlor und Chlordioxid?

Chlor ist nicht mit Chlordioxid gleichzusetzen!

Chlor vernichtet Keime und geht dabei mit anderen Stoffen neue Verbindungen ein. Diese sind meistens giftig und können krebserregend sein.
Chlordioxid dagegen geht keine Verbindungen mit anderen Stoffen ein. Die Vernichtung der Keime erfolgt durch Oxidation. Dabei zerfällt Chlordioxid in geringe Mengen Sauerstoff, Kochsalz und Wasser, also in Stoffe, die für den Menschen ganz normale Bestandteile seiner Ernährung sind.

Bei Raumtemperatur ist Chlor ein sehr giftiges Gas (Cl2).
Auch Chlordioxid ist ein Gas, welches explosiv und ätzend sein kann. Mit ausreichend Luft gemischt, oder in Wasser eingebracht, ist es jedoch sicher.

Bei der Zerstörung von pathogenen Keimen ist Chlordioxid dem Chlor überlegen und die desinfizierende Wirkung ist anhaltender als bei Chlor.

Chlordioxid riecht zwar nach Chlor, chemisch hat es jedoch nichts mit diesem Element zu tun.

Beim der Wasserdesinfektion/Trinkwasserdesinfektion wird Chlordioxid dem Chlor vorgezogen wenn der Preis keine so große Rolle spielt. 

Ist Chlordioxid das Gleiche wie Chlorbleiche?

Nein. Gleich sind weder die Ausgangsstoffe (linke Seite der Reaktionsgleichung) noch die Stoffe, die durch die Reaktion der Ausgangsstoffe entstehen (rechte Seite der Reaktionsgleichung).

Hier die Reaktionsgleichungen von Chlorbleiche und Chlordioxid:

  • Reaktionsgleichung für die Gewinnung von Chlorbleiche

2 NaOH + Cl2 -> NaClO  + NaCl + H2O   

2 Moleküle Natronlauge reagieren mit einem Molekül Chlor(gas) zu einem Molekül Natriumhypochlorit (Wirkstoff der Chlorbleiche) und einem Molekül Natriumchlorid (Kochsalz) und einem Molekül Wasser      

  • Reaktionsgleichung für die Gewinnung von Chlordioxid

5 NaClO2 + 4 HCL -> 4 ClO2  + 5 NaCl + 2 H20

5 Moleküle Natriumchlorit reagieren mit 4 Molekülen Salzsäure zu 4 Molekülen Chlordioxid (Wirkstoff von MMS und von CDL, wenn Chlordioxid in Wasser gebunden ist) und 5 Molekülen Natriumchlorid (Kochsalz) und 2 Molekülen Wasser.

ACHTUNG! Gefahr im Haushalt!

Bitte verwenden Sie niemals Sanitärreiniger, mit dem sogenannten Aktivchlor, zusammen mit einer Säure, z.B. Zitronensäure oder Essig! Solche Sanitärreiniger enthalten Natriumhypochlorit (Wirkstoff der Chlorbleiche) und Natriumchlorid (Kochsalz). Bringt man diese Chemikalien mit einer Säure zusammen, wird hochgiftiges und unter Umständen tödliches Chlorgas freigesetzt.

Hier noch einmal, für chemisch interessierte Leser, eine entsprechende Reaktionsgleichung

NaClO + NaCl + 2 H3O+ -> 2 Na+ + 3 H2O + Cl2.

Fazit:

Lassen Sie sich nicht durch Verzerrungen oder Falschmeldungen der Medien von der Beschäftigung mit Chlordioxid und CDL/CDS abhalten! Schauen Sie immer, wer welche Informationen streut, bewerten Sie die dahinterstehenden Interessen und bilden Sie sich letztlich Ihre eigene Meinung!

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