Methylsulfonylmethan MSM

Inhalt

Kurzvorstellung  

Inwiefern kann MSM (Methylsulfonylmethan) für den Organismus ein Hilfsmittel sein?

Ist MSM (Methylsulfonylmethan) ein alternatives Heilmittel?

Mehr zu MSM (Methylsulfonylmethan)

Schwefelhaltige Nahrungsmittel

Wie wird MSM-Pulver hergestellt?

Was ist bei der Lagerung von MSM zu beachten?

Worauf sollten Sie beim Kauf von MSM achten?

Anwendung, Dosierungen und Verträglichkeit von MSM (Methylsulfonylmethan)

Anwendungen und Dosierungen

Verträglichkeit

Ittermann MSM Methylsulfonylmethan 400g
Wir danken der Firma Ittermann, dass wir dieses Bild benutzen dürfen.

Kurzvorstellung

Methylsulfonylmethan, kurz MSM, ist eine natürliche organische Schwefelverbindung, in dessen Zentrum sich ein Schwefelatom befindet. MSM ist in der Lage, Schwefel effektiv in unseren Organismus einzuschleusen.

Schwefel ist für den menschlichen Organismus essentiell. Das Mineral übernimmt in unserem Körper viele wichtige Funktionen, kann aber vom Organismus nicht selbst hergestellt werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie immer auf eine ausreichende Zufuhr von außen achten. Da sich MSM in vielen eiweißhaltigen Lebensmitteln befindet, sowohl in tierischen als auch pflanzlichen Produkten, scheint eine ausreichende Versorgung mit Schwefel über die Nahrung möglich zu sein.

Aber es gibt bestimmte Situationen, in denen ein erhöhter Bedarf an Schwefel besteht, z.B. während einer Erkrankung oder bei hoher sportlicher Belastung. Aber auch eine zu geringe Proteinzufuhr, z.B. bei älteren Menschen, kann zu einer Schwefelunterversorgung führen.

Mögliche Anzeichen eines Schwefelmangels sind:

  • Schwaches Bindegewebe
  • Haarausfall oder brüchiges Haar und brüchige Nägel
  • Gelenkbeschwerden
  • Langsame Wundheilung
  • Müdigkeit und Schwäche
  • Verdauungsprobleme.

 

In solchen Fällen kann der reine Stoff MSM zusätzlich als Schwefelquelle dienen. MSM gilt in der Regel als sicher, wenn die empfohlenen Dosen eingenommen werden.

Das Wissen um Schwefel, als Heilmittel, war bereits in der Antike bekannt und beliebt. Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Mineral antientzündliche, antioxidative und antikanzerogene Wirkung hat. Außerdem stimuliert es den Knochenstoffwechsel und hat einen wirkverstärkenden Effekt.
Schwefel wird schnell vom Organismus resorbiert. Reiner Schwefel, den der Körper nicht verarbeiten kann, scheidet der Organismus über den Darm unverdaut wieder aus.

Es ist jedoch empfehlenswert, eine zusätzliche Einnahme von MSM mit medizinisch geschultem Personal zu besprechen, besonders bei bestehenden gesundheitlichen Problemen, während einer Schwangerschaft oder Stillzeit.

Inwiefern kann MSM (Methylsulfonylmethan) für den Organismus ein Hilfsmittel sein?

MSM ist ein kostengünstiger Stoff, der unseren Organismus bei der Bewältigung zahlreicher Herausforderungen unterstützen kann. Auf diese Weise spart der Körper LebensEnergie, die er an anderer Stelle effizienter einsetzen kann. MSM eignet sich somit als Hilfe zur Selbsthilfe.

Natürlich gilt es, bei der Anwendung von MSM, die richtige Dosierung, sowie mögliche Kontraindikationen zu berücksichtigen, so wie es bei jedem anderen Stoff oder Medikament der Fall ist. Anwender von MSM sollten sich daher gut informieren, was für jeden verantwortungsvoll handelnden Menschen ganz selbstverständlich ist.
Wir hoffen, Ihnen mit unseren Recherchen und Zusammenfassungen eine hilfreiche Orientierung zu bieten. Lesen Sie die folgenden Abschnitte.

Auch gibt es unzählige gute Bücher zu diesem Thema. Für den schnellen Einstieg empfehlen wir Ihnen das kleine kompakte Buch „MSM. Der Wunderschwefel gegen Allergien, Arthritis, Arthrose und chronische Schmerzen“ von Dr. Jörg Conradi.

Ist MSM (Methylsulfonylmethan) ein alternatives Heilmittel?

MSM wird von Naturheilkundlern sehr geschätzt. Das Wissen um diesen Stoff basiert meistens auf Erfahrungen.

Im Gegensatz dazu hält sich das Interesse der Schulmedizin in Grenzen, denn MSM ist nicht patentierbar. Groß angelegte Studien werden nicht vorgenommen und das, obwohl einige kleinere Studien bereits darauf hinweisen, dass MSM ein interessantes Ergänzungsmittel sein könnte.
In besagten Studien wurde immerhin festgestellt, dass MSM bei der Gelenkgesundheit (z.B. Arthrose), bei Entzündungen, bei Allergien (z.B. Heuschnupfen) und bei der Schmerzlinderung (z.B. sportlich bedingten Beschwerden) von Nutzen sein kann. Auch wurden nur wenig bis keine schweren Nebenwirkungen beobachtet.

Diese Erkenntnisse decken sich mit den Erfahrungen von Naturheilkundlern. Sie verfolgen, auch bei ihren Empfehlungen bezüglich MSM, einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei geht es immer um die Behandlung von Ursachen bestimmter Beschwerden und Krankheiten und nicht primär um die Linderung von Symptomen.

Ein wichtiger Aspekt für Naturheilkundler ist auch, dass MSM natürlicherweise, in kleinen Mengen, in bestimmten Lebensmitteln vorkommt (s. Abschnitt „Schwefelhaltige Nahrungsmittel„). Das bedeutet, dass MSM ein natürlicher Schwefellieferant ist. Der menschliche Organismus kennt diesen Stoff und braucht ihn, um optimal seine Arbeit verrichten zu können. Deshalb erscheint es sinnvoll, z.B. bei einem Schwefelmangel (s. Abschnitt „Kurzvorstellung“), MSM unterstützend einzusetzen.

Mehr zu MSM (Methylsulfonylmethan)

MSM gelangt in unsere natürlichen Lebensmittel, nachdem es von Pflanzen über die Böden aufgenommen wurde. In die Böden wird MSM über den globalen Schwefelkreislauf transportiert.

Der natürliche globale Schwefelkreislauf beschreibt, wie Schwefel in der Natur zwischen Erde, Wasser, Luft und Lebewesen zirkuliert. Hier eine vereinfachte Zusammenfassung:

  1. Schwefel gelangt aus dem Erdinneren durch Vulkane, Geysire und durch Verwitterung von Gesteinen in die Umwelt, als Schwefelwasserstoff (H₂S), Sulfate (SO₄²⁻) und als Schwefeldioxid (SO2).
  2. Schwefel sammelt sich im Meer; dort ist Sulfat die wichtigste Form. Meerespflanzen (z. B. Algen) bilden daraus organische Schwefelverbindungen, wie DMSP, das zu DMS (Dimethylsulfid) abgebaut wird.
  3. DMS gelangt in die Atmosphäre. Dort wird es durch Sonnenlicht und Sauerstoffradikale zu DMSO (Dimethylsulfoxid), MSM (Methylsulfonylmethan), Schwefelsäure und Sulfate umgewandelt.
  4. Diese Schwefelverbindungen sind wasserlöslich. Sie werden mit dem Regen wieder auf die Erde gespült – auf Böden, Pflanzen und ins Wasser.
  5. Pflanzen und Mikroorganismen nehmen Sulfate aus dem Boden auf und bauen sie in Aminosäuren, Proteine und Enzyme ein. Beim Abbau toter Organismen gelangt Schwefel zurück in den Boden. Der Kreislauf schließt sich.

 

Schwefelhaltige Nahrungsmittel

Wenn Sie sich ausgewogen mit schwefelhaltigen Lebensmitteln ernähren, ist Ihr Schwefelbedarf gedeckt. Zusätzlich MSM einzunehmen ist dann für Ihre Grundversorgung, in der Regel, nicht nötig. Allerdings kann es aus therapeutischen Gründen interessant sein, MSM ergänzend zuzuführen (s. Abschnitt „Anwendung, Dosierungen und Verträglichkeit von MSM“).

Hier eine Auflistung von einigen wichtigen schwefelhaltigen Lebensmitteln (Quelle: ChatGPT):

Tierische Lebensmittel (reich an schwefelhaltigen Aminosäuren)

–     Eier (v. a. Eigelb); ca. 200–300 mg Schwefel/100 g

–     Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel; ca. 150–250 mg/100 g

–     Fisch & Meeresfrüchte (z. B. Lachs, Thunfisch, Garnelen, Muscheln); ca. 150–250 mg/100 g

–     Käse (Parmesan, Emmentaler, Hartkäse allgemein); ca. 150–200 mg/100 g

–     Milch, Joghurt; ca. 20–40 mg/100 g

 

Pflanzliche Lebensmittel mit hohem Schwefelgehalt

–     Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen, Bohnen); ca. 100–200 mg/100 g

–     Nüsse & Samen (Erdnüsse, Walnüsse, Sesam, Sonnenblumenkerne); ca. 100–150 mg/100 g

–     Knoblauch & Zwiebeln (Allium-Gewächse), reich an Schwefelverbindungen (Allicin, Cystein-Derivate); ca. 100–200 mg/100 g

–     Kohlgemüse (Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Blumenkohl); ca. 50–100 mg/100 g

–     Spargel; ca. 40–60 mg/100 g

 

Getreideprodukte

–     Haferflocken, Vollkorngetreide, Weizen, Roggen; ca. 50–100 mg/100 g

–     Reis; ca. 30–60 mg/100 g

 

Früchte (relativ schwefelarm)

–     Avocado, Banane, Ananas, Erdbeeren; ca. 10–30 mg/100 g

–     Äpfel, Birnen, Weintrauben, Beeren allgemein; ca. 5–20 mg/100 g.

 

Wie wird MSM-Pulver hergestellt?

MSM ist in der Natur nur in sehr geringen Mengen vorhanden. Auch Pflanzen enthalten nicht genug davon, um daraus größere Mengen MSM-Pulver zu gewinnen. Daher erfolgt die Herstellung, in der Regel, industriell. Als Ausgangsstoff dient DMSO, das entweder aus Holzbestandteilen gewonnen oder ebenfalls synthetisch produziert wird.

Während des Herstellungsprozesses von MSM wird der Stoff in mehreren Schritten gereinigt, um Rückstände zu entfernen. Das Endprodukt ist ein weißes, geruchloses Pulver, das sehr gut wasserlöslich ist.

Das fertige MSM-Pulver wird auf Reinheit (typisch ≥ 99,8 %) geprüft. Hochwertiges MSM-Pulver ist frei von Lösungsmittelrückständen, Schwermetallen und biologischen Verunreinigungen.

 

Was ist bei der Lagerung von MSM zu beachten?

MSM hält sich, ungeöffnet, sehr lange (mindestens 2-3 Jahre). Auch geöffnet ist es, bei sachgemäßer Handhabung, noch mindestens 1-2 Jahre ohne Qualitätsverluste haltbar.

Eine sachgemäße Handhabung bedeutet:

–     Trocken, lichtgeschützt und kühl lagern; Zimmertemperatur reicht, Behälter keiner direkten Hitze oder Sonneneinstrahlung aussetzen.

–     MSM ist hygroskopisch und neigt bei Feuchtigkeit zu Klümpchenbildung. Daher bei der Entnahme keinen feuchten Löffel verwenden und den Behälter, nach dem Öffnen, sofort wieder gut verschließen.

–     MSM kann Fremdgerüche annehmen. Deshalb sollte es von starken Gerüchen ferngehalten werden.

–     Behälter so aufbewahren, dass ein versehentliches Benutzen ausgeschlossen wird.

 

 

Worauf sollten Sie beim Kauf von MSM achten?

Im Internet finden Sie viele Anbieter von MSM.

Bitte achten Sie bei Ihrer Entscheidung, welches Produkt Sie kaufen möchten, auf folgende Punkte:

  1. Die Reinheit

Die Reinheit beträgt bei hochwertigem MSM mindestens 99,8 %. Seriöse Hersteller erstellen Zertifikate mit Hinweisen auf die Produktqualität.

  1. Der Mesh-Faktor

Der Mesh-Faktor sollte mindestens 50 % betragen. Je höher dieser Wert ist, umso feiner ist das Pulver vermahlen, was die Bioverfügbarkeit erhöht.

  1. Die Behälter

Die Behälter für MSM-Pulver müssen aus lebensmittelechtem Kunststoff oder aus Glas bestehen und wiederverschließbar sein. Das Pulver sollte darin vor Feuchtigkeit, Licht- und UV-Strahlung geschützt sein.

  1. Der Geruch und Aussehen

Hochreines MSM ist generell geruchlos oder riecht leicht bitter-scharf. Die feinen Kristalle sind pulverförmig und die Farbe ist reinweiß.

  1. Das Haltbarkeitsdatum

Bei sachgemäßer Handhabung ist MSM über Jahre haltbar (s. Abschnitt „Was ist bei der Lagerung von MSM zu beachten?“). Achten Sie aber trotzdem auf das Haltbarkeitsdatum.

  1. Preis-/Leistungsverhältnis

Bewerten Sie die Ware nicht ausschließlich nach dem Preis. Schauen Sie auch nach o.g. Qualitätsmerkmalen und kaufen Sie, wenn möglich, bei einem Anbieter, mit dem Sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben und dem Sie vertrauen.

 

Qualitätsverluste von MSM machen sich durch folgenden Anzeichen bemerkbar:

  • Starke Verklumpung. Leichte Klümpchen sind oft nur Feuchtigkeit (MSM kann weiter verwendet werden), starke Verklumpung, im Zusammenhang mit den folgenden Anzeichen, deutet auf Verderb hin (MSM nicht mehr verwendet).
  • Ungewohnter Geruch (MSM ist normalerweise nahezu geruchlos oder leicht bitter-scharf).
  • Farbveränderung (MSM ist rein reinweiß; Gelb- oder Grautöne deuten auf Verunreinigung oder Oxidation hin).

 

Anwendung, Dosierungen und Verträglichkeit von MSM (Methylsulfonylmethan)

MSM ist eine organische Schwefelverbindung, die sowohl im menschlichen Organismus als auch in einigen Nahrungsmitteln natürlich vorkommt.

 

Anwendungen und Dosierungen

Schwefel gehört zu den sogenannten „Mengenelementen“, die der menschliche Organismus in größeren Mengen benötigt, was sie von Spurenelementen unterscheidet. Mengenelemente werden in Größenordnungen von über 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag benötigt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht von einer ausreichenden Versorgung durch die Nahrungsaufnahme aus. Daher definierte sie keine gesonderten Empfehlungen für eine optimale Schwefelzufuhr. Allerdings hat diese Annahme einen Haken: Die Menschen haben verschiedene Ess- und Lebensgewohnheiten bzw. Lebensbedingungen, was natürlich auch zu einer unterschiedlichen Schwefelzufuhr führen kann. Im ungünstigsten Fall entwickelt sich dadurch ein Schwefeldefizit (s. Abschnitt „Kurzvorstellung).

Hier ist u.U. eine zusätzliche Schwefelversorgung mit MSM sinnvoll. Die Anwendung dieses Stoffes ist innerlichen oder äußerlichen, möglich. In der folgenden Tabelle wurden verschiedene typische Anwendungen aufgelistet (Quelle: ChatGPT).

Innerliche Anwendung

Typische Dosierung / Darreichung

Evidenzgrad

   

Gelenke & Knorpel (Arthrose, Arthritis)

1,5–6 g/Tag, Pulver oder Kapseln, oft auf 2–3 Dosen verteilt

mittel–hoch (mehrere klinische Studien)

Entzündungshemmung allgemein

3–6 g/Tag

mittel

Immunsystem

2–3 g/Tag

gering-mittel

Haut, Haare, Nägel

1,5–3 g/Tag

mittel

Sport & Regeneration

3–8 g/Tag (kurzfristig, vor/nach Belastung)

mittel

Leber & Entgiftung

1–3 g/Tag

gering

Allergiesymptome

2–3 g/Tag (vor und während Pollensaison)

mittel

   
   

 Äußerliche Anwendung

Typische Anwendung / Konzentration

Evidenzgrad

   

Schmerzgel (lokal entzündungshemmend)

5–15 % MSM in Gel oder Creme, 1–2× täglich

mittel

Narbenbehandlung

5–10 % MSM in Creme, täglich einmassieren

mittel

Hautpflege (Elastizität, Feuchtigkeit)

2–5 % in Lotion oder Serum, täglich

gering

Aknebehandlung

2–5 % MSM + entzündungshemmende Zusätze, 1–2× täglich

gering

Haar- & Kopfhautpflege

Shampoos/Tonics mit 1–3 % MSM

gering

Legende zum Evidenzgrad

– hoch   = gut belegte Wirkung in mehreren qualitativ hochwertigen Studien

– mittel = mehrere kleinere Studien + positive Erfahrungsberichte

– gering = vorwiegend Erfahrungswerte, wenige oder uneinheitliche Studien

Die hier aufgelisteten Informationen findet man auch in anderen Quellen. Bitte beachten Sie, dass „Evidenzgrad = gering“ in diesem Zusammenhang nicht bedeutet, dass die Wirkung gering ist. Es bedeutet lediglich, dass hierfür nur wenige medizinisch anerkannte Studien vorliegen und deshalb stattdessen Erfahrungswerte maßgebend sind.
Wenn Sie mehr über die Anwendung von MSM erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen den kleinen Ratgeber „MSM. Der Wunderschwefel gegen Allergien, Arthritis, Arthrose und chronische Schmerzen“ von Dr. Jörg Conradi. Der Autor beschreibt darin viele verschiedene Indikationen und wie dabei MSM zum Einsatz kommen kann.

Generell gilt eine Tagesdosis von 10 g MSM als absolut unproblematisch. Meistens genügen bei akuten Problemen bereits 5-6 g pro Tag. Für langfristigere Anwendungen oder zum Ausprobieren wird in der Literatur eine täglich Menge von 1,5 bis 3 g empfohlen.

 

Hinweise bei innerlicher Anwendung

 

Beginnen Sie die Einnahme von MSM immer mit einer geringen Dosis (0,5 bis 1 g pro Tag). Beobachten Sie sich und wenn Sie keine negativen Auswirkungen verspüren, können Sie die Dosis langsam steigern. Beachten Sie bitte die Dosierungshinweise im Abschnitt „Anwendungen und Dosierungen“.

Verteilen Sie die Einnahmemenge auf zwei Zeitpunkte zwischen den Mahlzeiten, am besten auf den Vormittag und den Nachmittag. Die Einnahme am Abend ist eher ungünstig, da MSM möglicherweise das Einschlafen erschwert, weil es munter macht.

MSM kann in Wasser oder Saft eingerührt werden. In lauwarmem Wasser löst es sich besonders gut. Vorsichtsmaßnahmen wie bei DMSO (z. B. keine Metallgegenstände) sind bei MSM nicht nötig, da es viel stabiler und nicht reaktiv ist.

Einnahmedauer

 

Es ist ratsam, MSM nicht abrupt bei einer spürbaren Verbesserung der Symptome abzusetzen, denn es ist möglich, dass Ihre Beschwerden danach wieder einsetzen. Ihr Organismus muss erst lernen, ohne Beschwerden auszukommen. Diese Phase kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Währenddessen können Sie versuchen, MSM „auszuschleichen“. Reduzieren Sie die Menge Woche für Woche (z.B. in 0,5 g Schritten). Sollten die Beschwerden wieder zunehmen, erhöhen Sie einfach die Einnahmemengen auf Werte, bei denen Sie sich gut fühlen.

Achtung

Insbesondere Menschen, die dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, sollten vor der Anwendung von MSM ihre Ärztin oder Ihren Arzt befragen, da MSM einen wirkverstärkenden Effekt hat.

 

Verträglichkeit

Der große Wert von MSM liegt nicht zuletzt in seiner guten Verträglichkeit. Die Einnahme von MSM gilt (auch in höheren Dosen) als sicher. Es sind keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt. In seltenen Fällen wird über dezente „Entgiftungssymptome“, wie leichte Kopfschmerzen und leichte Magen-Darm-Beschwerden, berichtet. Auch Schlafprobleme und Unruhe können auftreten. Deshalb sollte MSM nicht am Abend eingenommen werden. Allergische Probleme sind sehr selten.

In toxikologischen Studien mit Ratten wurden selbst bei einer längerfristigen Einnahme (90 Tage) von 1000-1500 mg/kg keine negativen Auswirkungen festgestellt. Auch in Humanstudien zur Sicherheit von MSM wurden keine negativen Effekte verzeichnet. Damit kann das bislang hauptsächlich in der Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin eingesetzte MSM auch wissenschaftlich nachweislich als sicher betrachtet werden. (Quelle: https://www.lebenskraftpur.de)

Hinweis

Beginnen Sie bei der Einnahme von MSM immer mit einer geringen Dosis. Beobachten Sie sich und wenn Sie keine negativen Auswirkungen verspüren, können Sie die Dosis langsam steigern. Beachten Sie bitte die Dosierungshinweise im Abschnitt „Anwendungen und Dosierungen“.

Vorsicht ist geboten bei:

  • Schwangerschaft / Stillzeit
  • Kindern
  • schweren Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Einnahme von Blutverdünnern
  • Insbesondere Menschen, die dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, sollten vor der Anwendung von MSM ihre Ärztin oder Ihren Arzt befragen, da MSM einen wirkverstärkenden Effekt hat.

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